Beim Kauf von Kokosprodukten sollte man besonders auf die Herkunft achten. Bio-Produkte aus natürlich gewachsenem Kokospalmen-Mischwald und fairem Handel sind die beste Wahl. Die Qualität der Rohstoffe sowie eine schonende Verarbeitung sind Voraussetzung für einen exzellenten Geschmack.

Natives Kokosöl ist wegen seinem Anteil an MCT-Fettsäuren ideal zum Kochen und Backen. Als eines der wenigen, hoch erhitzbaren Speiseöle, schmeckt es ausgezeichnet zu cross-over Speisen. Aber auch heimischen Rezepten, wie klassischen Bratkartoffeln oder Fisch gibt es den letzten Schliff.  Ein Löffel Kokosöl im morgendlichen Kaffee sorgt für einen schwungvollen Start in den Tag.

Müsli gibt Kokosmehl ein feines Aroma. Es ist glutenfrei, ballaststoffreich und eine wertvolle Quelle für Kalium, Selen, Zink und Magnesium. Beim Backen mit Kokosmehl kann, wegen der natürlichen Süße, die Zuckermenge reduziert werden. Sehr lecker schmecken zum Beispiel Crumbles mit Kokosmehl.

Kokosnussmus, fein vermahlenes Kokosnussfleisch, ist besonders vielseitig. Ob als Pralinenfüllung, im Curry oder im Smoothie – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sogar über Salate oder im Pesto macht es eine gute Figur. Naschkatzen lieben knusprig-geröstete Kokosnusschips, die mit Kokosblütenzucker karamellisiert sind. Kokosblütenzucker, wie auch der Sirup sind nachhaltige Alternativen zum Süßen von Heiß- und Kaltgetränken sowie für Gebäck und Desserts. Der Rohstoff ist purer Kokosblütensaft mit einem hohen Mineralstoffgehalt, allen voran Kalium. Kokosblütenzucker sollte eine feine Karamellnote besitzen, Kokosblütensirup eine frische und fruchtige Süße.

Mit  ihren wertvollen Inhaltsstoffen stellen Kokosprodukte eine Bereicherung dar

Viele bewusst lebende Menschen greifen mittlerweile zu Kokoswasser. Doch was macht dieses Getränk so besonders und worauf sollte man bei Kauf achten? Als erstes sei gesagt, dass Kokoswasser genau der richtige Begleiter beim Sport und Wellness ist. Nicht nur, dass der fruchtige Geschmack sehr erfrischend ist, Kokoswasser ist dazu auch noch kalorienarm und mit einem hohen Kaliumgehalt eine gute Mineralstoffquelle.

Doch wie auch bei den anderen Produkten, gibt es auch beim Kokoswasser große Qualitätsunterschiede, die sich im Geschmack widerspiegeln können. Daher sollte man in jedem Fall zu naturreinem Kokoswasser greifen. Also frei von Konzentraten, Zusatzstoffen und Konservierungszusätzen. Wer eine fruchtige Note bevorzugt, der greift am besten zu gemischten Sorten, die mit wertvollen Direktsäften gemixt worden sind und ausschließlich Süße aus Früchten enthalten.

Die junge, grüne Cocos nucifera ist bei Asienreisenden bekannt und beliebt. Auf Sri Lanka ist noch eine ganz besondere Trinkkokosnuss beheimatet, die Cocos nucifera var. aurantiaca. Diese Rarität unter den Kokosnüssen bildet wenig Fruchtfleisch aus, dafür aber ein sehr aromatisches und natürlich isotonisches Kokoswasser. Umhüllt von strahlendem Orange ist sie kleiner und ovaler als ihre grünen Kollegen.

Mit  ihren wertvollen Inhaltsstoffen stellen Kokosprodukte eine Bereicherung dar und sind in der veganen, Paleo, Low Carb und ketogenen Küche eine beliebte Zutat. Einmal auf die Kokosnuss gekommen, möchte man sie nicht mehr aus dem kulinarischen Alltag missen.

Schüsselglück

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