„Leckerlis sind genauso ein Teil der täglichen Fütterung wie die Hauptmahlzeit, daher sollten die gleichen Kriterien für die Auswahl gelten“, erzählt uns Dr. Brandner, Geschäftsführer eines Futtermittelherstellers.

„Wählen Sie Produkte ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und natürlich ohne Zucker aus. Denn Kohlenhydrate, und damit vor allem Zucker, sind in Leckerlis weder für Hunde noch Katzen für die Ernährung bedeutsam, sondern sorgen nur für einen hohen Kalorienanteil“, lautet seine Empfehlung.

Das ist leicht nachvollziehbar, denn auch in der menschlichen Ernährung sind es meist die Kohlenhydrate, die für Übergewicht verantwortlich sind, während Proteine laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) positiv für die Zunahme der Muskelmasse sind. Das spricht vor allem für Leckerlis mit einem hohen Fleischanteil.

Leckerlis sind in die tägliche Futtermenge einzurechnen und sollten daher nur im sinnvollen Umfang verfüttert werden.

Auf Grund der vielen Allergien und Empfindlichkeiten der Tiere werden von den Herstellern zunehmen reiz-arme Leckerlis angeboten. Produkte ohne Getreide, ohne Gluten oder auch nur mit einer Fleischsorte, machen es den Tierbesitzern leicht, ein passendes Produkt zu finden.

Für das Training ist es sehr hilfreich, wenn die Leckerlis schon in passende Größen vorportioniert sind. Denn ein gutes Trainingsleckerli sollte schnell verfüttert werden können und nicht das Training unterbrechen.

Frau Walter, Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen, sieht die größte Gefahr von Leckerlis in der Überfütterung der Tiere. „Leckerlis sind in die tägliche Futtermenge einzurechnen und sollten daher nur im sinnvollen Umfang verfüttert werden. Gerade kleine Hunde erhalten viel zu oft wesentlich mehr Leckerlis als notwendig. Das sorgt für geringen Hunger bei der normalen Fütterung und führt in der Regel auch zu einer Unterversorgung an Nährstoffen.“