Bei einer Grillfeier wird ordentlich geplaudert und viel gegessen. Da braucht es natürlich auch mal einen kühlen Durstlöscher oder ein spritziges Erfrischungsgetränk. So verschieden der Mensch, so unterschiedlich sind dabei die Geschmäcker: Manche wollen Weißwein zum frisch gegrillten Fisch oder Rotwein zum Steak. Andere wiederum runden das Essen mit einem Schluck Sekt oder einem Cocktail ab.

Tenor sollte jedoch sein, dass man während einer Grillfeier ausreichend Wasser trinkt, insbesondere wenn man lange in der Sonne sitzt. Um den Fruchtzuckergehalt aufrechtzuerhalten, empfiehlt es sich, Säfte zu trinken. Somit sollte auch an Apfel-, Orangen-, Trauben- oder Multivitaminsäfte gedacht werden.

Frisch und würzig, herb und hopfig

Der Allzeitklassiker und Durstlöscher schlechthin ist das Bier, das natürlich auch beim Grillen gerne getrunken wird – ganz gleich ob nun frisch und würzig oder herb und hopfenbetont.

Bei vielen Biertrinkern wird zudem alkoholfreies Bier immer beliebter. Dass es seinem alkoholhaltigen Pendant geschmacklich in nichts nachsteht, zeigen Auszeichnungen wie der World Beer Award, der World Beer Cup oder die Grande Medaille d’or Selection Mondiale de la Bière, mit denen alkoholfreies Bier immer wieder prämiert wird.

Auch bei alkoholfreien Bieren ist jedoch meist ein winziger Rest Alkohol enthalten. Dieser darf bei maximal 0,5 Prozent liegen, damit ein Bier als „alkoholfrei“ bezeichnet werden darf.

Ähnlich hoch ist übrigens der Alkoholgehalt in Fruchtsäften. So dürfen beispielsweise Traubensäfte einen Alkoholgehalt von bis zu einem Prozent aufweisen. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen hat dieser geringe Prozentsatz jedoch keine Auswirkungen auf die Blutkonzentration und das Reaktionsvermögen.

Seit Jahrhunderten populär

Ein ebenfalls sehr beliebter Durstlöscher ist das Radler. Ob mit oder ohne Alkohol – meist besteht es zu 60 Prozent aus Zitronenlimonade und zu 40 Prozent aus Bier. Um die Erfindung des Radlers ranken sich viele Gerüchte.

Eine Legende besagt, dass Franz Xaver Kugler 1922 das Bier in seiner Ausflugsgaststätte auf der Kugler Alm auszugehen drohte, da der Andrang der durstigen Radfahrer zu groß war. Daraufhin habe er das Bier zur Hälfte mit Zitronenlimonade gemischt und seinen Gästen als Radlermaß serviert. Literarische Quellen belegen jedoch, dass die Radlermaß bereits Ende des 19. Jahrhunderts ausgeschenkt wurde.

Wie der Mix nun genau entstanden ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Fest steht allerdings: Das Radler ist damals wie heute ein sehr populäres Erfrischungsgetränk.