Seit Jahren steigt deren Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland kontinuierlich, 2011 lag er bereits bei 120,1 Litern. Dies ist vor allem auf die genussvolle Breite im Angebot zurückzuführen: Spritzige Schorlen und aromatisierte Wässer sind als sportliche Sommervarianten ebenso beliebte geschmackliche Alternativen wie Cola und Limonaden als gut gekühlte Klassiker.

Der Verbraucher findet somit Abwechslung in der Vielfalt, die ihm für jede Lebenslage eine passende geschmackliche Variante bietet. Den Markt prägen nach wie vor Cola-Getränke und klassische Limonaden. Aber auch kalorienfreie beziehungsweise -reduzierte Erfrischungsgetränke werden immer beliebter – diese verbuchten im Jahr 2011 sogar ein Wachstum von 29,3 Prozent.

In diesem Sommer kommen alkoholfreie Getränke neu hinzu, die mit dem Süßstoff Steviolglycosid gesüßt werden. Dieser Süßstoff wurde Ende 2011 in der Europäischen Union zugelassen und wird aus der Stevia-Pflanze gewonnen. Insbesondere zum Sommer hin bereichern spezielle Sommer-Editionen und neue Produkte das klassische Markenangebot: Derzeit angesagte Geschmacksrichtungen sind etwa regionale Sorten wie Rhabarber und Johannisbeere.

Schnelle Information dank Transparenz

Gerade in der Erfrischungsgetränkeindustrie haben sich bereits frühzeitig viele Hersteller für eine optimierte Nährwertkennzeichnung ihrer Produkte entschieden. Basierend auf dem Konzept der Guideline Daily Amount (GDA) ist auf dieser Grundlage für Verbraucher einfach und differenziert für die wichtigsten Nährstoffe ersichtlich, wie viele Nährwerte und Kalorien in einer Portion enthalten sind.

Mit Hilfe dieser Transparenz kann sich der Verbraucher schnell informieren und sich bewusst für das Produkt entscheiden, dass seiner Ernährungs- und Lebensweise entspricht.

Ressourcen werden geschont

Vor allem bei Verpackungen setzt die Branche auf Innovationen, die vom Design bis hin zum Recycling auf ständige Verbesserungen zielen. So wird etwa kontinuierlich bei allen Verpackungen geprüft, wie der Materialeinsatz und damit auch deren Gewicht reduziert werden kann.

Gerade bei PET-Flaschen wächst der Einsatz von Material, das aus zurückgegebenen Pfandflaschen wiedergewonnen wird, kontinuierlich. Neuerdings werden auch hier anteilig nachwachsende Rohstoffe eingesetzt. Dies schont wertvolle Ressourcen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten der Unternehmen liegt darin, eine langfristige Nutzung der Ressource Wasser sicherzustellen. Zudem sorgen verbesserte Logistikkonzepte und energieeffizientere Anlagen dafür, dass die Branche ihren ökologischen Status ständig weiterentwickelt.

Diese konkreten Beispiele verdeutlichen, dass das Thema Nachhaltigkeit mit seinen drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales den Herstellern von Erfrischungsgetränken wichtig ist. In diesem Sinne engagieren sich viele Unternehmen für die Gesellschaft in branchenbezogenen Projekten, etwa zum Naturschutz oder zum bewussten Lebensstil.