Zu einer perfekten Grillparty gehören saftiges Fleisch, frischer Fisch, knackiges Gemüse, bunte Salate, leckeres Dressing, schmackhafte Soßen und Dips, knuspriges Brot oder Baguette sowie erfrischende Getränke. Doch bis all das aufgetischt werden kann, gilt es einiges zu beachten. Zunächst sollte festgelegt werden, wo die Grillparty stattfindet: auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder auf öffentlichen Grillplätzen.

Bevor der Tag der Party festgelegt wird, sollte die Wetterprognose beachtet werden. Es ist daher ratsam, spontan zu planen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Feier dem Wetter zum Opfer fällt.

Sobald der Tag feststeht, sollten die Gäste eingeladen werden und rasch verbindlich zu- oder absagen. Schließlich muss man wissen, wie viele Tische und Bänke und wie viel Geschirr sowie Grillgut und Getränke benötigt werden. Findet die Grillparty zu Hause statt, kann das eigene Geschirr verwendet werden. Ist man jedoch draußen, sollte Papp- oder Campinggeschirr besorgt werden.

An die Vegetarier denken

Ebenso gilt es, in Erfahrung zu bringen, ob unter den Gästen Vegetarier sind. Zum einen braucht man dann genügend Essensvariationen. Zum anderen sollte auf verschiedenen Grillrosten gebrutzelt und das Essen mit unterschiedlichen Zangen gewendet werden. Doch bevor der Grill angeschmissen werden kann, muss überprüft werden, ob genügend Holzkohle und Grillanzünder vorhanden sind.

Sollte die Grillparty in den Abendstunden stattfinden, braucht man Lichtquellen – Kerzenlicht, eine Fackel oder Lampen, vielleicht sogar ein Lagerfeuer. Zu einer Party gehören auch Musik und gute Gespräche, es herrscht also eine gewisse Geräuschkulisse. Daher sollten die Nachbarn informiert und gegebenenfalls eingeladen werden.

Auch alkoholfreie Getränke anbieten

Nun zum Wesentlichen, dem Essen: Würstchen sind sehr beliebt und können unbedenklich eingekauft werden. Doch bevor verschiedene Fleisch- und Fischsorten gekauft werden, sollte man sich im Vorfeld nach den Vorlieben der Gäste erkundigen. Es ist besser, Fleisch bereits am Vorabend zu marinieren, damit es durchziehen und einen guten Geschmack entwickeln kann.

Auch die Salate sollten vor Beginn der Party fertig sein. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass jeder Gast etwas mitbringt. So spart man nicht nur Geld, es entsteht auch eine gewisse Gruppendynamik.

Ob für anwesende Kinder oder jene, die mit dem Auto anreisen: Für eine Grillparty braucht es neben verschiedenen Alkoholika natürlich auch alkoholfreie Getränke. Es muss also für ausreichend Wasser, Säfte, alkoholfreies Bier sowie Cocktails gesorgt werden. Ganz wichtig ist, dass die Getränke gekühlt werden können.

Hygiene ist ein wichtiges Thema

Neben dem leiblichen Wohl ist auch die Hygiene ein wichtiges Thema. Denn schnell ist mal ein Glas umgekippt oder der Tisch mit Fettspritzern sowie Essensresten vollgekleckert. In solchen Fällen empfiehlt es sich, Küchenrolle zu benutzen. Denn die saugstarken Haushaltshelfer sind im Gegensatz zu Schwammtüchern garantiert keimfrei.

Lebensmittelforscher der Universität Hannover haben nämlich herausgefunden, dass sich auf zehn Quadratzentimetern Schwammtuch durchschnittlich eine Milliarde Keime tummeln. Und wer will schon Keime bei seiner Grillparty?

Darüber hinaus sind die Haushaltstücher auch anderweitig verwendbar: Falls die Grillparty außerhalb der eigenen vier Wände stattfindet, können sie auch als Ersatz für ein Schneidebrett, Pappteller oder natürlich als Serviette genutzt werden.

Ebenso kann man mit ihnen Besteck, Grillzange und -rost säubern sowie überschüssiges Fett am Grillgut aufsaugen. Wenn all diese Punkte bedacht worden sind, steht der perfekten Grillparty nichts mehr im Wege. Nun heißt es: viel Vergnügen und guten Hunger!